June 22, 2006

SKATEBOARDERS 1996-2006: BY GERHARD STOCHL

Coming soon: Der New Yorker Fotograf Gerhard Stochl präsentiert Brettakrobatik in der Circleculture Gallery. Seine Shots der aktuellen Show „Skateboarders 1996 – 2006“ werden vom 30. Juni bis 31. August 2006 zu sehen sein.

Stochls Show in der Circleculture Gallery zeigt eine Komposition von 40 Skateboardwerken in schwarz/weiß und Farbe, aufgenommen in zehn Jahren auf drei Kontinenten. Entstanden ist so ein erfrischender Mix aus den Stars der Szene, geshooted in Los Angeles, und unbekannten Fahrern, die er an fernen, ausnahmslos spektakulären Ecken der Welt entdeckte. „Skateboarders 1996 – 2006“ findet so bei „Hardcore- Skatern“, als auch bei Besuchern mit eher beiläufigem Interesse Anklang, handelt es sich doch inzwischen um einen regelmäßig im Fernsehen vertretenen Sport. Die Arbeiten des Künstlers betonen die einzigartige Beziehung zwischen Skateboardern und ihrer urbanen Umwelt. Stochl versteht es dabei gekonnt, Landschaft, Architektur und Brettakrobatik so zu vereinen, so dass der Betrachter ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk erhält. Ganz bewusst grenzt er sich damit von gängigen Skateboardfotografien in diversen Magazinen ab.

Gerhard Stochl. Miami, Sao Paulo, Wien oder New York City sind nur einige Stationen auf der Motivsuche von Gerhard Stochl. Sein Job als Skateboardfotograf für hochkarätige Boardmagazine führte ihn rund um die Welt. In Wien geboren und inzwischen in Manhattan geerdet, fotografiert er für internationale Magazine wie i-D und Dazed & Confused. Bei kommerziellen Kunden wie Nike, DC, Carhartt Europe oder Zoo York steht er auf der Gehaltsliste. Diesen Sommer macht er sich nun auf, das Berliner Publikum mit seiner Show „Skateboarders 1996 – 2006“ zu erobern.

Der Background. Die Bebauung moderner Städte eröffnet Skatekünstlern unbegrenzte Möglichkeiten. Der Schlüssel, um dieses Potenzial nutzbar zu machen, liegt in dem riesigen Repertoire an Fahr- und Tricktechniken, welches über die letzten Jahrzehnte entwickelt wurde. Täglich werden diese scheinbar unbedeutenden und gewöhnlichen, städtischen Strukturen von der Jugend genutzt und wieder und wieder auf ihre Zwecke hin getestet. Durch diese Art ihres Umgangs mit der bestehenden Architektur, entsteht so ein besonderes Verständnis und eine eigene Sichtweise der bebauten Umgebung. Ähnlich wie Graffitiwriter nutzen Skateboarder die urbane Umgebung wie eine metaphorische Leinwand für ihre Manöver. Ihre Community erstreckt sich von Los Angeles bis Rio de Janeiro, von Paris bis Miami über den gesamten Erdball.

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